Roman · Jetzt erschienen
Der Preis, im Licht zu stehen
Lukas hat gelernt, das Leben wie ein Schachspiel zu führen. Jeder Zug ist kalkuliert, jede Geste strategisch besetzt. Sein Ziel sind die gläsernen Etagen der Frankfurter Finanzwelt — und er erreicht es. Erst dort, im Licht, das er so lange gesucht hat, zeigt sich, was der Weg gekostet hat.
Worum es geht
Wer das System perfekt beherrscht, verliert oft den Menschen dahinter.
Lukas kommt aus der Mannheimer Neckarstadt, einem Viertel, in dem niemand von gläsernen Etagen spricht. Er lernt früh, dass Herkunft eine Rechnung ist, die man begleichen muss, und dass Erfolg die einzige Sprache ist, die überall verstanden wird. Also arbeitet er, rechnet, verhandelt, steigt auf — vom Rand der Stadt bis in die Vorstandsflure einer Frankfurter Bank.
Der Roman folgt diesem Aufstieg nicht als Triumph, sondern als Vorgang. Er zeigt, wie eine Institution ihre Leute formt, welche Regeln unter der Oberfläche gelten und was ein Mensch zurücklässt, wenn er sich ganz auf die Rolle einlässt, die man ihm anbietet. Als die Verbindung zu seiner Vergangenheit endgültig zu reißen droht, erkennt Lukas den wahren Preis seines Erfolgs.
„Der Banker" ist ein literarischer Wirtschaftsroman über Macht und Herkunft — erzählt von einem Autor, der drei Jahrzehnte in genau diesen Häusern gearbeitet hat.
Themen des Romans
Wie sie entsteht, wie sie wirkt — und warum die, die sie ausüben, sich selbst dabei oft nicht erkennen.
Ein Aufstieg von der Neckarstadt bis nach Frankfurt, und die Frage, was man auf diesem Weg zurücklässt.
Was von einem bleibt, wenn die Rolle ihn eingeholt hat und die Fassade zur einzigen Wahrheit wird.
Buchdaten
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